Das Ende des Diesel-Motors?

Bereich für Themen, die sich mit den Zugfahrzeugen befassen.
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Nordseefan
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Nordseefan »

Danke :dhoch:
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Niels$
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Niels$ »

Luzie hat geschrieben: 04.09.2023 20:12 So etwas gibt es mittlerweile auch mit hohen Häusern und Gewichten :cool2:
Und das geht sogar recht unsichtbar in alten Bergwerken.
Nordseefan hat geschrieben: 04.09.2023 13:21Also müssen wir über den Sommer soviel produzieren ggf. dann auch als Wasserstoff speichern.
Die Speicherung von Wasserstoff ist schwierig und auch die Erzeugung immer noch schwierig. Da benötigen wir viel mehr Überschuss. Ich finde es richtig, dass wir auf grünen Wasserstoff setzen, aber das ist keine kurzfristige Lösung. Vorstellbar wäre für mich eine ‚Besiedlung‘ der Wüsten mit Solarzellen und den Umbau der Öltankerflotte zu Wasserstofftankern.

Niels
Zuletzt geändert von Niels$ am 10.09.2023 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Niels$ »

Stefanseiner hat geschrieben: 04.09.2023 20:26 Pumpspeicherkraftwerke sind super :klapp:
leider haben wir in Deutschland nicht die guten = bergigen Voraussetzungen wie z.B unsere Nachbarn in der Schweiz oder AT.
Ich hatte da einen Gedanken in der ganzen Kontroverse um Stuttgart 21 :effe:
Die Chinesen würden die Stadt einfach räumen und einen Stausee daraus machen. Jena hätte auch das Potential.

Duck und wech
Niels
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Niels$ »

lausitzer01 hat geschrieben: 04.09.2023 22:00 Auweia, soviel Spezialisten hier und leider alles Egoisten:
:
:
Nur in den Wintermonaten wird dann schmarotzt, weil die Sonne nicht scheint, liebe Leute so geht das nicht! Wenn dann konsequent vom öffentlichen Stromnetz getrennt und sich zu 99,9 % der eigenen Autarkie und Weltanschaunng hingeben, aussuchen gilt nicht.
Sorry, den Schmarotzer nehme ich persönlich. Auch wenn Du nach eigenem Bekunden wohl der einzige Experte hier bist. Ich habe in den letzten 12 Monaten ca. 2.200kWh für kleines Geld eingespeist, ich ziehe also nicht nur, sondern liefere auch. Zugegeben, ich mache nichts für die Netzstabilität, aber deswegen muss ich den Strom ja auch extrem günstig abgeben. Wobei, durch die Überschussladung vermeide ich schon Spitzen im Netz.

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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Stefanseiner »

ausserdem ist Autarkie auch utopischer Unsinn, das will und braucht niemand.

Das DIng ist doch, dass man mit PV + E-Auto
- das Stromnetz entlastet da lokal eingespeist wird
- Kohlemeiler verdrängt
- etwa 2/3 der Jahreskilometerleistung vom eigenen Dach geladen werden können

Mit der "Alternativen" = Verbrennermotor geht all das nicht, da brauchst Du das ganze Jahr über Öl aus Russland oder den Emiraten nebst dazugehöriger Verschmutzung, ohne dabei etwas für die Allgemeinheit zu tun. Und selbst produzieren geht bei Öl auch nicht so gut, es seidenn man bohrt mal eben ein paar tiefe Löcher in den Garten.

Mit Speicher kann man dann auch die WIntertage gut überbrücken.
Diesbezüglich würde ich mal die Nachrichten im AUge behalten, zum 26.9. gibt es den Startschuss für ein neues Förderprogramm über 10.200€ Zuschuss für PV + Speicher + Wallbox.
Hätte ich das nicht bereits alles würde ich mir das definitiv an Land ziehen, sowas kommt so schnell nicht wieder und ist wegen der begrenzten Gesamtsumme wohl auch nur auf mickrige 50.000 Förderanträge limitiert, wird also weg gehen wie nichts, ich tippe mal innerhalb 24h nach Eröffnung der Antragsannahme ist das Programm wieder beendet
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Nordseefan »

lausitzer01 hat geschrieben: 04.09.2023 22:00 Auweia, soviel Spezialisten hier und leider alles Egoisten.



Gruß von Torsten

ZItat:... und vergisst dabei die schon reichlich abgebrannten Elektrokarren!

Völliger Unsinn, ja "Elektrokarren" können brennen, genau wie Verbrenner. Letztere brennen sogar statistisch öfter. Und die geeigneten Löschmittel für den vielzitierten Akkubrand, sind auch längst verfügbar.

Zitat: ...Irgendwo geistert hier im Forum auch der Vergleich verschiedener Antriebe herum, alles in Kwh gerechnet. Das Elektroauto mit 100 Kw im Akku gewinnt natürlich ganz überlegen. Ich vermute mal das dabei nicht beachtet wurde woher der Strom kommt.

Da muss man nur die richtigen Vergleiche anschauen. Ich mag das jetzt nicht wieder ausbreiten, schau mal unter dem Stichwort "Weel to Weel" Verbrauch, dann brauchst Du nicht mehr vermuten, sondern siehst es ganz klar.
Und selbst wenn der Strom von der Kohle kommt (was schlimm genug ist) müssen wir deswegen nicht noch effizienter damit umgehen?


Zitat: ...In Erwartung eurer Verbaldresche

Du bietest hier zwar eine Steilvorlage, aber :) verbaldresche haben nur die nötig, die nicht mit Fakten arbeiten.

PS: Ich fühle mich hier weder bei Spezialist (was du selbstverständlich ironisch gemeint hast) noch als Egoist angesprochen. Mich interessiert das Thema und ich versuche mich da so schlau wie möglich zu machen, eben auch in der Diskussion mit andern und vor allem anders denkenden. Die Verbaldresche hat Du hier ausgebreitet.
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Nordseefan »

Niels$ hat geschrieben: 10.09.2023 15:33
Die Speicherung von Wasserstoff ist schwierig und auch die Erzeugung immer noch schwierig. Da benötigen wir viel mehr Überschuss. Ich finde es richtig, dass wir auf grünen Wasserstoff setzen, aber das ist keine kurzfristige Lösung. Vorstellbar wäre für mich eine ‚Besiedlung‘ der Wüsten mit Solarzellen und den Umbau der Öltankerflotte zu Wasserstofftankern.

Niels
[/quote]

Da stimme ich dir bedingt zu. Wir könnten aber kurzfristig mal alle verbauten Flächen (Dächer!!!) mit PV ausrüsten. Ich weis nicht ob es so eine Berechnung für D gibt. In der Schweiz haben wir das. In den letzten Jahren sind alle Bauten in der Schweiz elektronisch erfasst worden. Und was man da allein bei den geeigneten Flächen (gemeint ist wirtschaftlich geeignet, also Kosten Nutzen) schon holen könnte wäre ein riesiger Schritt. Dazu noch Windkraft (Wasserkraft haben wir schon sehr viel), dass wäre ein riesiger Schritt.

Und man müsste sehr reduziert Wasserstoff von irgendwelchen Wüstenstaaten einkaufen und (teuer) verschiffen. Hier würden wir auch am System nicht ändern, anstatt Rohöl dann Wasserstoff Abhängigkeit?
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Stefanseiner »

Die Speicherung von H2 ist kein Problem, der kann ohne Umrüstung in den bestehenden Erdgasspeichern eingelagert werden
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von ABurger »

Also ich muss schon zugeben, ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn ich so lese, wie einfach sich hier manche Hobby-Experten eine Energiewende vorstellen, sprich, wie sie es sehen, wie einfach man von fossilen Brennstoffen (Kohle, Erdöl, Gas usw.) wegkommen wollen.

Ein Bleistift:
Stefanseiner hat geschrieben: 11.09.2023 16:10 Die Speicherung von H2 ist kein Problem, der kann ohne Umrüstung in den bestehenden Erdgasspeichern eingelagert werden
Wie muss ich mir das vorstellen?
Wird da H2 einfach mal so in die Salzspeicher eingepumpt?
Was passiert dann mit dem Gas, welches vorher drin war?
Saugt man das vorher ab oder frackt es heraus?

Oder wie wird verhindert, daß dieses Gemisch aus Erdgas bzw. vergastem Flüssiggas und H2 ins derzeit vorhandene Verteilnetz gelangt und bei den Endverbrauchern dann zur wenig lustigen Knallerei führt?
Gasbrenner, die jetzt auf Flüssiggas oder Ferngas (Erdgas) laufen, vertragen das und man braucht nix umstellen?
Oder wird dann ein Stichtag genannt, an dem überall die autorisierten Leute an den Brennern sitzen und am Strömgeräusch erkennen, wann sie das Knöpfchen für "H2 im Rohr" drücken müssen?
Oder wird ein zweites unbd ein drittes Verteilersystem durch unsere Erde gegraben, soadß man wählen kann zwischen reinem Erdgas oder reinem Wasserstoff oder einem Gemsich aus beiden Gasen?
Man erkläre es mir bitte nd nachvollziehbar, denn
als ex-Floriansjünger kenne ich die Auswirkungen von "falschem Stoff am Zündfunken" ...

Dann die Versteifung auf PV.-/Windkraft-Anlagen und den überschüssigen Strom speichern, der tagsüber nicht verbraucht wurde.
In welchen Anlagen bzw. Stromspeichern sollen die Sonnen- oder Windkraft-Megawatt-Stunden gepuffert werden, damit man sie nachts abrufen kann? Und was, wenn diese Speicher leer sind, weil wir Wetterlagen haben, an denen weder die Sonne scheint noch ein Lüftchen weht?
Wer sich so etwas installieren möchte, braucht derzeit ein recht gefülltes Bankkonto oder muss sehr kreditwürdig sein.
Es soll ja sogar unter Campern betuchte Menschen geben, die sich 500 Wp aufs Camperdach packen und in 200 Ah-Akkus als LiFePo4 puffern lassen, wenn die Sonne scheint. Und was wenn die das nicht tut, greifen sie auf Landstrom, Gas oder den Antriebsmotor (falls Reisemobil selbstfahrend) zurück.
Umgesetzt auf einen normalen Haushalt stelle ich mir das nicht so einfach bzw. mit zigfach höheren Kosten verbunden, vor.

Strom muss vom Erzeuger-Standort zum Verbraucher transportiert werden (können).
Solange wir eine gewisse Klientel von Mitbürgern um uns herum haben, die gegen alles und jeden protestieren und Vorhaben wie Südlink etc. blockieren (wollen) und dem Fortschritt im Wege stehen, sehe ich keine guten Zeiten, egal was man in Berlin als Gesetz verabschieden möchte / will.

Sehe im Geiste vor mir die Autoschlangen an all den Tankstellen, die H2 ausschenken oder per Gestz zu Schnellladesäulen gezwungen wurden ...
Einen Tank voll Wasserstoff zapft man nicht mal eben so schnell, wie einen Tank voll Benzin oder Diesel
und beim Nachladen von E-Mobilen dauert das auch seine Zeit.
Habe die Ehre - das wird den Umsatz in den angeschlossenen Imbissbuden exorbitant steigern ...

Was ist woanders, wo man nicht in einer solchen Komfortzone residiert, wie hierzulande?
Wie kommt der grüne Strom dorthin, wo man selbst im 21. Jahrhundert noch nicht einmal eine gesicherte Versorgung mit Strom, geschweige denn sauberes Trinkwasser den Menschen liefern kann, die dann unseren grünen Strom erzeugen sollen und unter widrigsten Bedingungen die seltenen Erden aus dem Boden kratzen, damit wir Stromspeicher für E-Autos und Akkus im Keller stehen haben, mit dem wir unsere wohltemperierten Buden smart steuern können?
Abgesehen davon, daß also nicht nur bei uns, sondern global die Infrastrukturen dafür geschaffen werden müssen, steht ja noch die Frage im Raum, wer sich das leisten können soll?

Grüner Wasserstoff ist so grün, wie mein baluer Trainingsanzug.
Schafft es jemand von den Hobby-Energiewende-Experten, mir oder der zu recht skeptischen Welt zu erklären, wieviel Prozent an dem "grünen Wasserstoff" tatsächlich grün sind?
Bin gespannt ...

Wann bitte, denkt denn irgendwann, irgendjemand, seine Hirngespinste wirklich auch mal zu Ende?
Manch.... Nö, viel zu vieles liest sich hier, wie ein Traum in Alices Wunderland, wo dann eine Mücke den Träumer aus dem Schlaf reißt, noch bevor der Traum zu Ende geträumt werden konnte.

Mein Standpunkt ist:
Die Energiewende gibt es nicht in "grün", nicht ohne weiters CO² zu erzeugen, die Energiewende kann nicht in absehbarer Zeit global erfolgen, viele heute und hier schreibenden Experten und Skeptiker werden sie nicht mehr erleben.
Wobei so eine Energiewende auf alle Fälle ein Prozeß ist, den man mit einer festen Zeitvorgabe gar nicht abstecken kann/darf, weil es wieder und wieder Weiterentwicklungen geben wird und geben muß.
Die heutigen Stromspeicher in E-Autos sind nicht effizient, zu teuer, kaum receycelbar und die Rohstoffe dafür gehen schneller zur Neide, als unsere fossilen Kohlenstoff-Vorräte.
Die Bevölkerung, nicht nur im sauberen und reichen Deutschland muss dahinter stehen und überzeugt werden, daß dafür noch viel mehr Geld investiert werden muss, als bisher - sprich, die Energiepreise an der Tanke und aus der Steckdose werden unweigerlich teurer - Subventionen machen keinen Sinn, weil immer irgendwer von sowas mehr profitieren wird, als andere.

Was ich sagen will ist, daß wir uns daran gewöhnen müssen, dass die vertrödelte Zeit nun schleunigst aufgeholt werden muss, dass gerade wir in den reichen Nationen, wozu auch Deutschland gehört, ordentlich reinkloppen müssen, mit Geld, Sinn und Verstand, damit die E-Wende gelingt.
Es gibt nicht DIE eine und herrliche Lösung, sondern es kann nur ein Mix sein, aus verschiedenen Lösungen zu den vielschichtigen Problemen.
Wenn die E-Wende gelingen soll, müssen wir anfangen, breitgefächert zu denken, uns den Problemen stellen, auch den Mut haben, ehemals hochgepriesene Lösungsansätze zu verwerfen und uns mit dem Gedanken anfreunden, dass es mehr kosten wird, als eine Strompreisbremse es je auffangen könnte.
Schluß mit dem Komfort von billiger Energie, Schluß mit dem bisher stattgehabtem Komfort.

Nicht einfach, aber machbar.
Aber nicht alleine mit ein paar PV-Platrten auf dem Eigenheim oder einem angeblich "grünem" Wasserstoff!
Klapprige Grüsse von Rüdiger
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Stefanseiner »

ABurger hat geschrieben: 11.09.2023 23:44 Wird da H2 einfach mal so in die Salzspeicher eingepumpt?
Was passiert dann mit dem Gas, welches vorher drin war?
Saugt man das vorher ab oder frackt es heraus?

in der Befürchtung, dass diese Verweise auch dieses Mal ignoriert werden: hier werden alle Deine Fragen beantwortet

Energiewende kurz und einfach erklärt: Vortrag von Prof. Dr. Volker Quaschning (HTW Berlin) beim Fachforum Wohnungswirtschaft 2022
https://www.youtube.com/watch?v=XkjMSEv5tQg


ABurger hat geschrieben: 11.09.2023 23:44 Wann bitte, denkt denn irgendwann, irgendjemand, seine Hirngespinste wirklich auch mal zu Ende?
Bitteschön.

"Die Energiewende zu Ende gedacht — Was wird sich für uns ändern?" sehr ausführlich und mit vielen Zahlen fundiert
https://www.youtube.com/watch?v=VvnmBOLuvGw


ABurger hat geschrieben: 11.09.2023 23:44 Manch.... Nö, viel zu vieles liest sich hier, wie ein Traum in Alices Wunderland, wo dann eine Mücke den Träumer aus dem Schlaf reißt, noch bevor der Traum zu Ende geträumt werden konnte.
viel zu oft lese oder höre ich leider von viel zu schwammigen und/oder veraltetem Halbwissen, was meist am Stammtisch und geschßrt durch Ängste und Vorbehalte entsteht.
Und meistens werden dann Richtigstellungen wie beispielsweise oben einfach ignoriert / nichtmal versucht zu verstehen und einfach weiterhin munter denselben falschen Quark verbreitet.



ABurger hat geschrieben: 11.09.2023 23:44 Oder wie wird verhindert, daß dieses Gemisch aus Erdgas bzw. vergastem Flüssiggas und H2 ins derzeit vorhandene Verteilnetz gelangt und bei den Endverbrauchern dann zur wenig lustigen Knallerei führt?
Gasbrenner, die jetzt auf Flüssiggas oder Ferngas (Erdgas) laufen, vertragen das und man braucht nix umstellen?
die FDP propagiert doch ganz fleißig, dass die Zukunft in Verbrennen von H2 liegt inkl. Wasserstoff im Gasnetz (man beachte die Ironie, denn auch das ist eine Nebelkerze) s. auch https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-04/heizungen-streit-fdp-gasheizungen-waermewende
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von letzter »

Liebe Leute,

Warum diskutiert Ihr Euch hier die Köpfe heiß? Dies ist ein Forum für den Campingbereich. Okay, da kann man schon Mal fragen ob es den Dieselmotor im Zugfahrzeug noch geben wird... so lautet dieser Fred übrigens!

Für Diskussionen rund um die Energiewende gibt es doch sicher Fachforen. Dort wird es dann sicher mehr und qualifizierte Meinungen zum Thema geben. Vielleicht gibt es auch noch, altmodisch, einen Stammtisch dafür :prost2: und wer will kann sich den ganzen Tag in den Medien informieren (desinformieren) lassen.

Aber was hat das mit dem schönen Hobby Camping zu tun? In diesem Forum sollte der Schwerpunkt doch eher bei den Zelt- Klapp-, und Faltcaravanen liegen liegen. Und auch bei Reisen und Treffen. Vielleicht sollten einige doch lieber mehr verreisen als ständig "online" zu sein...? Allein schon, um auch ab und an von den alltäglichen Sorgen und Problemen abzuschalten!

Wer ohne/mit weniger TV, Radio und Mobilfunkverbindung in der Natur steht und diese genießt, kann auch nicht so gut von der Dauerpanik der aktuellen Medienlandschaft erreicht werden. Und wem die Handysucht trotzdem überkommt, der kann ja dann schöne Reiseberichte schreiben :zwinker:

Wie der/die einzelne dann zu den schönen Orten kommt bleibt ihm/ihr überlassen oder es kann ja wieder in Fachforen diskutiert werden.



Und nein, ich bin nicht weltfremd! Möchte aber Hobby vom Alltag trennen - so gut es eben machbar ist!

In diesem Sinne: Viel Spaß! :winkend:
:camp1

Unsere Großeltern haben uns gelehrt:
Der Klügere gibt nach! - Nun regieren die BildungsfernInnen :roll:
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von ABurger »

letzter hat geschrieben: 12.09.2023 12:14 Liebe Leute,

Warum diskutiert Ihr Euch hier die Köpfe heiß? Dies ist ein Forum für den Campingbereich. Okay, da kann man schon Mal fragen ob es den Dieselmotor im Zugfahrzeug noch geben wird... so lautet dieser Fred übrigens!.../...
In diesem Sinne: Viel Spaß! :winkend:
Dein Beitrag gefällt mir!

Im Übrigen bin ich raus.
Dem, was ich bisher dazu (auch 2016 schon) zum Thema geschrieben habe, muss ich weiter nix hinzufügen.

Bin da zu wenig der Experte, auch nicht im Hobby und YouTube gebildet,
sondern lediglich normal denkender und normal verdienender Mensch, der sich keinen Verschwörungstheorien hingibt
und auch keinen Sabber von Lobbyisten nachplappert.

Von daher wünsche ich noch viel Spaß beim Diskutieren darüber.
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Nordseefan »

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat keinen Anspruch darauf, dass andere sie teilen.“
Manfred Rommel
Das gilt für alle und jeden.

Jeder der anderer Meinung ist, ist dann deinem Post folgend

... im Hobby und YouTube gebildet,
... kein normal denkender und kein normal verdienender Mensch, oder jemand der sich Verschwörungstheorien hingibt
... oder Sabber von Lobbyisten nachplappert.
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von Stefanseiner »

Stefanseiner hat geschrieben: 12.09.2023 05:41 in der Befürchtung, dass diese Verweise auch dieses Mal ignoriert werden: hier werden alle Deine Fragen beantwortet

[...]

viel zu oft lese oder höre ich leider von viel zu schwammigen und/oder veraltetem Halbwissen, was meist am Stammtisch und geschßrt durch Ängste und Vorbehalte entsteht.
Und meistens werden dann Richtigstellungen wie beispielsweise oben einfach ignoriert / nichtmal versucht zu verstehen und einfach weiterhin munter denselben falschen Quark verbreitet.
ABurger hat geschrieben: 12.09.2023 23:14 Im Übrigen bin ich raus.
Dem, was ich bisher dazu (auch 2016 schon) zum Thema geschrieben habe, muss ich weiter nix hinzufügen.

Schade, aber als hätte ich es geahnt.

Um das Zitat von Manfred Rommel zu ergänzen:

"Jeder hat das Recht auf eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

um mal wieder den Bogen zum Thema zu schlagen: die IAA war bzw. ist ja gerade
Von bahnbrechenden Neuigkeiten zum Verbrennungsmotor keine Spur. In dem Bereich machen die Hersteller nur noch ein bischen Modellpflege und Facelifting, aber keinerlei Neuentwicklungen mehr; haben zumindest die allermeisten deutschen Automobilbauer aber ja auch im letzten Jahr schon angekündigt.
Im Grunde hat sich die IAA bereits jetzt schon hin zur Elektroautoausstellung gewandelt
https://www.youtube.com/watch?v=72t1sXGLnxU&t=716s
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Re: Das Ende des Diesel-Motors?

Beitrag von ABurger »

Wo habe ich geschrieben, dass meine Meinung die heilige Wahrheit ist und es keine andere neben ihr gibt?
Dabei bleibt es Dir unbenommen, mir das in den Mund zu legen.
Geschenkt!
... im Hobby und YouTube gebildet,
Was gleichbedeutend damit sein soll, dass ich mir meine Bildung nicht aus einzelnen Statements herauspicke
und sie postuliere, als wären DAS die Heilsbringer. Wohlwissend, dass es Menschen gibt, die sich damit zerstreueb,
indem sie sich bestimmten Themen widmen, aus Interesse sogar viel Zeit damit verbingen, um ihr Wissen zu erweitern,
um nicht ganz ohne Ahnung zu bleiben, um was es (in Zukunft) geht.
... kein normal denkender und kein normal verdienender Mensch, oder jemand der sich Verschwörungstheorien hingibt
Auch aus dem Kontext gerissen, da ich damit lediglich betonen will, daß ich in dieser Thematik weder selbsternannter noch tatsächlich gebildeter Experte bin und nicht für mich in Anspruch nehme (n kann und darf!), alles zu verstehen und aufgrund dessen mit meiner, woher auch immer bezogenen Weisheiten, andere Menschen missionieren kann,
sowie daß ich mir als Normalverdiener es mir gar nicht leisten möchte, geschweige denn kann, weil es für mich wichtigere Projekte gibt, in die ich mein sauer verdientes Geld zu stecken habe, die für mich sowieso bar jeder Sinnhaftigkeit sind.
Als Mieter einer Stadtwohnung kann ich mir weder eine PV-Anlage aufs Dach schustern und oder eine Wallbox an die Wand schrauben.
Schließlich kostet ein E-Mobil in für mich erforderlicher Konstellation mind. 3 Jahresgehälter an Einstieg, vom Zeitaufwand fürs Laden mal abgesehen.
... oder Sabber von Lobbyisten nachplappert.
Genau diesen Eindruck gewinne ich immer dann, wenn man mir aufs Auge drücken will, daß nur dort die Wahrheit zu finden sei, wohin mich die empfohlenen Links führen. Kein Funke von sichtbarer eigener Meinung steckt dahinter ...

Man kann von irgendwas überzeugt sein und seine Meinung darüber kundtun, das ist in Ordnung.
Aber man muß nicht versuchen, damit andere um jeden Preis missionieren zu wollen.

Der Rest meiner Meinung steht oben nachzulesen.
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