Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

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Petrov2000
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Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Petrov2000 » 03.12.2010 20:55

Hallo an alle,

ich habe seit dem letzten Sommerurlaub ein völlig neues Problem. Ich habe damals, als wir uns unser Campet kauften auch in keiner Form den Gedanken, dass sich dieses Problem entwickeln könnte. Ich hoffe, dass der/die Leser nun langsam gespannt sind, um welches Problem es sich denn hier nun handelt. Doch die Themen-Überschrift hat mich sicher schon verraten. Es geht um den Boden bzw. dessen Belag im Vorzelt und auch um die Frage, ob ich überhaupt einen brauche?

Mittlerweile besteht unsere Materialauswahl aus 2 verschiedenen Möglichkeiten:
1.) ein löchriger gummierter Vorzeltteppich
2.) Plastik-Trittplatten, die man zusammenstecken kann
3.) einen edlen Bolon(R)-Vorzeltteppich

und natürlich die Puristen-Variante: KEIN Vorzeltteppich.

Ich habe mir im Moment dieses Beitrages aus dem www verschiedene Bilder zu den oben genannten Bodenbelägen herausgeholt. Dies finde ich ist immer wieder notwendig, damit man in irgendeiner Form vor Augen hat, was der andere meint, worüber man spricht.
Bild Bild Bild
Links: Dies ist ein Bild von unserer Variante 1 = gummierter löchriger Vorzeltteppich - Mitte: Dies ist ein Bild von einer einfachen Plastikplane (z.B. aus dem Baustoffhandel) - Rechts: eine Unterlage oder Vorzeltplane aus PVC
Bild Bild Bild
Links: Eine Edel-Variante einer PVC-Unterlage mit aufblasbaren Randwall - Mitte: Detail-Bild eines bolonartigen Vorzeltteppichs - Rechts: Eine Plastik-Platte (hier in kleiner, flacher, zusammensteckbarer Variante)
Bild
Eine weitere Plastik-Platte (hier in etwas größeren, höheren Variante)
Die einzelnen Typen von "Teppichen" habe jeweils verschiedene Vor und Nachteile:
-- der gummierte löchrige: Er fühlt sich gut an und ist relativ günstig. Aber in den Löchern sammelt sich Dreck und Schlamm wenn es geregnet hat. Und dies lässt sich nur mäßig bis schlecht aus dem Teppich entfernen/ausklopfen. Auch hält sich die Feuchtigkeit gut in den Löchern, so dass er nur langsam abtrocknet. Auch ist er von Material eher etwas dicker.
-- Die Plastik-Planen sind relativ günstig, aber haben das gleiche Problem, wie die PVC-Planen: sie zerstören den Campingplatz-Rasen und sind empfindlich gegen spitze Gegenstände/Steine, die sich aus dem Untergrunf bei Darauf-Treten durchbohren. Außerdem hat die Plastik-Plane einen wichtigen Nachteil (sagt meine Frau): sie "ruschelt" bzw. raschelt.
-- Die PVC-Planen sind zum einen nicht ganz günstig. Zum anderen ist es so, dass wenn ein spitzer Stein im Untergrund liegt, dieser die Plane durchbohrt (spätestens dann ist die Plane nicht mehr vollständig wasserdicht von unten. Und der Campingplatz-Rasen leidet durch den Licht- und Feuchtigkeits-Abschluss sehr unter den PVC-Planen.
-- Die PVC-Plane mit aufblasbarem Randwall hat natürlich den Vorteil, dass sie, solange noch alles heil (das betrifft sowohl die Plane als auch möglich Löcher in dem aufblasbaren Randwall), alles sehr wasserdicht zum Untergrund abschließen. Bzgl. Durchtritt s.o. bei PVC-Plane.
-- der Bolon-artige: Dies ist ein wirklich toller, weicher, leichter Teppich. Er lässt sich gut trocknen und schön flach zusammenlegen. Aber er ist gewebt und dadurch schließt er nicht wasserdicht zum Boden ab. Das heisst ist der Boden nass oder aufgeweicht, dann lässt er Wasser durch (oder auch es bilden sich kleine Pfützen). Vorteil gegenüber dem Platz-Rasen: er ist durch seine Löchrigkeit atmungsaktiv und rel. sogar etwas lichtdurchlässig. Dadurch schädigt er den Campingplatz-rasen eher wenig.
-- Platten-Typ 1 und Platten-Typ 2: Der Vorteil ist, dass sie zum Untergrund eine gewisse Höhe aufweisen und dadurch das "Regenwasser" erst einen gewissen Stand erreichen muss, damit man in Nassen steht. Nachteile sind, dass die Platten relativ teuer sind (zwischen ca. 15 Euro/qm und 50 Euro/qm). Auch sind sie im Klapper/Falter eher etwas sperrig und nicht so gut zu verstauen.

Nun möchte ich, nachdem ich die verschiedenen Varianten beschrieben habe, eine Diskussion anregen. Dazu kleine Geschichte: In unserem Sommerurlaub 2010 kamen wir u.a. nachdem es im Bereich Osnabrück stark geregnet hatte, auf einem Campingplatz an der Maas an. Hier hatte es auch viel geregnet und leider konnte das Wasser kaum in dem Boden abfließen. Bei jedem Schritt auf dem Platz-Rasen "quatschte" das Wasser aus dem Boden. Wir haben uns dann entschieden, die Puristen-Variante (= KEIN Bodenbelag im Vorzeltbereich zu wählen, weil es mit unserem guten Bolon(R), von dem wir eig. ganz begeistert sind, im Bereiche des Teppichs nass gewesen wäre. Daraufhin stelle ich hier nun nochmals die Frage, die ich bereits Eingangs gestellt habe:

Welchen Vorzeltbodenbelag nehmt ihr? Braucht mann wirklich überhaupt einen Vorzeltteppich o.ä.? Zieht man nicht sowieso irgendeine Form von Botten oder Crocs(R) an und braucht somit nicht wirklich einen Teppich?

Ich würde mich über zahlreiche Anregungen und Gedanken freuen.

Herzliche Grüße

Petrov2000
Zuletzt geändert von Jugger64 am 04.07.2011 09:41, insgesamt 9-mal geändert.
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von KSF » 03.12.2010 22:20

Hallo Peter,
ich hatte dazu auch mal was geschrieben:
http://www.klappcaravanforum.de/viewtopic.php?f=62&t=512
Werde es mal zusammenfassen:
Da wir letzten Urlaub mal 2 Tage Dauerregen hatten, wurde unser Vorzelt 2-3cm überschwemmt, wir haben den Bolon, wie s.Bild oben.
Die neueren Modelle von einigen Faltern haben ja einen geschlossenen Boden.
Aber wie lang halten diese Teppiche?
Und wenn sie Löcher bekommen, dann läuft das Wasser rein, aber nicht mehr raus?
Jetzt habe ich diese Wasserschutzplane gesehen.
Aber der Preis schreckt mich noch ab, und wenn die durch spitze Steine auch ein Loch bekommt?
Für 200€ kann man viel Gewebeabdeckfolien kaufen.
Werde mal nächsten Urlaub eine Gewebeabdeckfolien unter meinem Vorzeltteppich (nur wenn darunter kein Rasen ist) legen und wenn der Regen kommt, einfach die Kanten hochschlagen.
mfg Klaus :klapper:

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Jugger64 » 03.12.2010 22:24

Tja Peter,

dein Problem habe ich nicht. ich muss nicht lange überlegen welchen Teppich, bzw. Bodenbelag, ich kaufe und verwende.

Wir haben inzwischen eine Gewebefolie, einen Bolonteppich und einen gummierten Netzteppich. Da ich ein Fan von Modularität bin wird je nach dem zu welcher Jahreszeit es wohin gehen soll das Passende eingepackt.
So verschieden die Umstände sein können, so verschieden sind auch die Eigenschaften der unterschiedlichen Bodenbeläge. Wir haben also schon von Rasen pur bis alle aufeinander alles in unserem Vorzelt gehabt. Als Motto kann vielleicht gelten, "So wenig wie möglich, so viel wie nötig.".

Nur eins muss klar sein, wenn das Wetter es nicht will, dass man es im Vorzelt gemütlich hat, dann hilft der beste Teppich nichts. Auch wenn eingezippte PVC-Böden oder PVC-Böden mit aufblasbarem Rand den besten Schutz vor Wasser von unten bieten, lustig ist es damit immer noch nicht.

Die von dir gezeigte Bodenplatte haben wir oft als Trittplatte vor dem Eingang liegen. Dort können dann die Schuhe, meist Gartenclogs, an- und ausgezogen werden. Im Zelt geht es i.d.R. auf Socken weiter.

Gruß
Norbert
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Petrov2000 » 03.12.2010 22:43

Hallo Klaus und Norbert,

schon einmal einen ersten Dank für eure Anrgeungen. Ich habe den Thread mit der "Schlammschlacht" gar nicht mehr in Erinnerung. Einer meiner Diskussionsgedanken war u.a. auch: Warum überhaupt einen Vorzeltteppich? Er kostet nur Platz, Gewicht, muss getrocknet werden etc..
Nach unseren Erfahrungen an der Maas allerdings mit dem Esterel habe ich eigentlich für mich gedacht, dass man eigentlich gar nicht unbedingt einen "Perser" braucht. Allerdings war es auch im Sommer.
@Norbert: Mein Problem mit deiner Modul-Art, die eigentlich grundsätzlich sehr sinnvoll ist, ist, dass ich dann immer speziell packen muss.

Gruß Peter

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Exfalter » 03.12.2010 23:00

Hallo Peter,

natürlich ist die Frage "Brauche ich überhaupt einen Vorzeltbodenbelag?" eine wichtige Frage. Wir hatten die uns auch gestellt, allerdings hatten wir die Antwort gleich parat: Ja, denn so ein Vorzeltbodenbelag hat ein paar Vorteile.
Zunächst mal: Wir haben einen gummierten löchrigen Vorzeltteppich. Bereits bei unserem Falter hatten wir so einen mit erstanden. Und für unser Busvorzelt am Wohnwagen haben wir gleich einen neuen gekauft. Der Nachteil dieses Teppichs ist das relativ hohe Gewicht. Dann kommen die Vorteile: Ein Vorzelt wirkt mit so einem Teppich sauber und gemütlich. Bei kiesigem Untergrund kann man trotzdem barfuß darauf laufen. Sand verschwindet von selbst durch den Teppich. Krümel lassen sich relativ gut davon abkehren. Der Untergrund kann atmen, Gras verfault nicht (zumindest nicht in 1-2 Wochen) darunter. Wasser kann in beiden Richtungen hindurch. Campingmöbel mit dünnen Standfüßen versinken nicht so im Untergrund. Diese Teppiche sind relativ günstig zu bekommen (allerdings gibt es sie meistens nur in blau oder grün - da wünschte ich mir etwas mehr Farbauswahl).
Noch ein paar Worte zu nassem Untergrund: Das Wichtigste ist, dass der Stellplatz keine Senke bildet. Denn dort bildet sich bei starkem Regen ein See. Und dem ist kein Vorzeltbodenbelag wirklich gewachsen! Ansonsten schont der gummierte löchrige Vorzeltteppich das Gras, welches durch die Nässe noch empfindlicher wird. Der nasse Boden wird auch nicht gleich schlammig, sondern es quillt relativ sauberes Wasser durch den Teppich nach oben. Barfuß darüber zu laufen geht immer noch, aber man bekommt halt nasse (und keine matschigen!) Füße. Verwenden wir statt des Vorzeltes unser Vordach (bzw. öffnen wir das Vorzelt vorne und an der Seite), trocknet der Vorzeltteppich auch schnell wieder. Dann läuft man wieder einigermaßen trocken darüber, selbst wenn neben dem Zelt/Vordach der Boden noch nass ist. Und, was gerade bei Faltcaravans mit Vorzelt-Inneneinrichung (Schrank am Innenhimmel, Unterteilungen) interessant ist: durch das grobmaschige Gewebe kann man Erdnägel in den Boden hauen ohne den Teppich zu zerstören.
Der trockene Vorzeltteppich reist bei uns einfach zusammengefaltet im Kofferraum. Muss ich beim Abreisen den Vorzeltteppich nass einpacken (Müllsack verwenden!), wird er zuhause einfach auf dem Hof ausgelegt. Dort kann er mit dem Wasserschlauch und einem Schrubber ganz gut gesäubert werden. Nach mehreren Nutzungen hat er aber Flecken, die nicht mehr ausgehen. Vielleicht durch langes intensives Schrubben... Aber das ist mir entschieden zu mühselig. Ein Hochdruckreiniger bringt keinen Reinigungsvorteil (habe es selbst zuhause und an einer Auto-Waschstation ausprobiert). Wenn der Teppich nicht mehr zu reinigen ist, wird er durch einen neuen Teppich ersetzt, was nach 10 Jahren sowieso angesagt sein dürfte, denn ab 5 Jahren der Nutzung kann es sein, dass die gummiartige Schaumummantelung des Gewebes etwas bröselig wird.
Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich vorstellen, dass wir bei jedem Aufenthalt, der 1 Nacht übersteigt, den Vorzeltteppich auslegen.
Übrigens: Eine Gewebeplane haben wir auch immer im Gepäck. Wir haben sie aber noch nie als Bodenbelag verwendet, allenfalls um etwas auf nassem/dreckigem Boden abzulegen. Die Gewebeplane würde bei Nässe auch glatt werden und wäre damit nicht ungefährlich! Eine dünne Anstreicherplane kann zwar den Teppich vor Schmutz schützen, ist aber wenig reißfest. Alle undurchlässigen Planen haben halt den Nachteil, dass sie das darunter befindliche Leben ersticken - und das bereits nach 2-3 Tagen. Und das wollen wir den Campern, die nach uns auf den Stellplatz kommen, nicht zumuten.

Gruß, Stephan
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Kampfhamster » 03.12.2010 23:11

Moin Moin !!!

Ich hab den Gummiartigen Teppich Boden in 3x 4 m von Obelink und einen Kunstrasen ( war die erste Lösung ) ich nehme immer beide mit, den Kunstrasen leg ich auf den Camplet und da drauf die Fahrräder wenn sie mit kommen oder zusammengerollt und angegurtet an der Reeling vom Camplet, der gummierte Teppich fährt gefaltet im Fussraum mit ( PKW ) !!! Wenn wir Sandigen Boden haben, leg ich auf den Teppich noch zusätzlich den Kunstrasen vor den Betten, weil ich es gern morgens flauschig unter den Füssen hab ;) !!! Mit beiden Böden bin ich sehr zufrieden der Teppich lässt sich gut reinigen und zum trocknen leg ich ihn über den Falter den Kunstrasen genauso wenn beide Böden trocken sind feg ich den Teppich ab und der Kunstrasen wird einfach ausgeschüttelt fertig !!! Wenn der Teppich zu stark verdreckt ist würde ich ihn einfach mit klar Wasser abspülen und wenn der Kunstrasen irgendwann mal zu hässlich und bäh ist entsorgen und nen neuen kaufen !!!

Gruss Olli

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Alawir » 03.12.2010 23:47

Also wir haben erst einen Gummiartigen Vorzeltteppich gehabt 3,30x2,40m auf dem war es angenehm Barfuß zu laufen. Gereinigt habe ich den in dem ich diesen einfach in die Waschmaschine gesteckt und bei 30°gewaschen habe.(die Größe ging gut rein).
Nun haben wir ein größeres Vorzelt und einen neuen "Perser" 5,50x2,50m und hatten uns für einen Ballonartiges Gewebe entschieden weil der einfach leichter,dünner und man ihn kleiner falten kann. Ob mann einen Perser braucht...nicht wirklich aber einfach Gemütlicher.

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Jugger64 » 04.12.2010 09:16

Hallo Peter,
Petrov2000 hat geschrieben: Mein Problem mit deiner Modul-Art, die eigentlich grundsätzlich sehr sinnvoll ist, ist, dass ich dann immer speziell packen muss.
sicher muss man sich vor der Abreise dann entscheiden, was man mitnehmen will. Aber machst du das nicht auch täglich, wenn du aus dem Haus gehtst? Ob nun sommerliche Temperaturen, Regen oder gar Kälte, du ziehst dir immer die witterungsgerechte Schuhe an, greifst die dazugehörige Oberbekleidung von der Gardrobe und ziehst los.
Genau so machen wir es, wenn wir in den Urlaub fahren. Übrigens nicht nur mit den Tepppichen, auch andere Ausrüstungsgegenstände (z.B. Heizung & Brennstoff, Küchennerker, Stromequipment (Kabel(-Trommel) und Lampen), zweiter Tisch, warme (Bett-)Decke/leichte (Bett-)Decke, Kleidung, TV, Pizzamaker and so on) kommen nur mit, wenn man sie braucht. Wir schleppen nichts mit, was wir nicht brauchen.
Dazu muss ich jedoch den Falter i.d.R. nicht aufklappen. Das variabele Gepäck ist in der Garage eingelagert und wird bei Bedarf unter der Plane, im Deichselkasten oder im Zugfahrzeug verstaut. Das geht schnell und unproblematisch den Falter bedarfsgerecht auszurüsten.
Immerhin wollen wir die Reisezeiten vom Frühjahr (Ende März/Anfang April bis zum Spätherbst (Anfang November) ausnutzen können.
Genauso halte ich es übrigens auch mit den Autositzen, es sind immer genau so viele Sitze (minimal zwei) im Wagen eingebaut, wie Personen an dem Trip teilnehmen. Der Rest bleibt mal schön für die Zeit in der Garage. ;)

Gruß
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stube"

Beitrag von Niels$ » 04.12.2010 17:15

Wir hatten früher eine PVC-Plane und jetzt einen Bolon. Die Plane hatte den Vorteil, dass sie Feuchtigkeit von unten abhielt und so auch die Schwitzwasserbildung am Morgen reduzieren konnte, da die Bodenfeuchte nicht durchkam. Allerdings ging der der Rasen nach längeren Standzeiten wirklich elendig aus und ich kann verstehen, warum das auf vielen CP's nicht geduldet wird. Den hier bereits mal diskutierten Modergeruch hatten wir zwar nicht im Vorzelt, aber beim Einpacken konnte man ihn schon vernehmen. Nachteilig bei der Plane ist auch, das einmal drauf befindliche Flüssigkeiten nicht freiwillig verschwinden. Die Platte fielen für uns wegen ihres Packmaßes aus.
Der Bolon hat nu natürlcih schon das Problem, dass das Wasser bei Regen von unten durchdringt. Nun ja, so ist das beim Camping, damit kann man leben, dafür ist die Suppe auch schnell wieder weg. Und der Rasen sieht auch nach längeren Standzeiten noch halbwegs passabel aus.
Inzwischen durfte ich auch feststellen, dass das Zeug verdammt stabil ist. Eine Spitze bohrt sich zwar sofort durch, aber dadurch, dass das Material gewebt ist, geht eigentlich nichts kaputt - die Gewebefasen schieben sich zur Seite. Also alles in allem ist der Bolon für uns eine gute Wahl.

Niels
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von wurzelprumpf » 01.01.2011 08:36

Moin,

unser Hund hat ja im Hauptzelt einen geschlossenen Boden drin. Bei starkem Regen hat sich diese Konstruktion schon mal als praktisch erwiesen.

Bevor wir aufbauen, wird ein (beim Kauf mitgelieferter :!: ) Bolon als Schutz gegen spitze Gegenstände und Dreck ausgelegt. Das hatte letztes Jahr in Kroatien den Vorteil, daß wir die herrliche rote Erde nur unter dem Bolon und nicht am Zeltboden kleben hatten :mrgreen:
Beim Zusammenfalten wird der Boden einfach mit einem Lappen abgewischt, um Restfeuchtigkeit zu entfernen.

Im Zelt ist der PVC-Boden nicht sooo schön zum laufen (fußkalt). Wir haben deshalb beim OPI ein passendes Stück Dauerrasen erstanden, was dann im Hauptzelt ausgelegt wird.

Im Vorzeltbereich wird bei längerem Aufenthalt ein Bolon von FritzBerger ausgelegt. Bei Zwischenübernachtungen, wenn nur der Wagen aufgefaltet wird, kommt eine alte Armee-Zeltplane gefaltet vor den Eingang.

Gruß
Michael
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von Nautheimer » 01.01.2011 12:19

GuMo,

da ist sie wieder, die Gretchenfrage. :wink:

Bei unserem Trigano gehört der Vorzeltboden zum Vorzelt und wird mit RV rundum befestigt.
Wir als Italienfans haben bisher noch keinen CP mit Rasenstellplätzen gehabt, ist am Mittelmeer wohl auch nicht verbreitet.
Unser erster Falterurlaub hatte leider auch 2 Regentage dabei und so heftig, das das Wasser nicht in den trockenen Sandboden einsickerte, sondern oben abfloß bzw. große Pfützen stehen blieben. Waren wir froh, daß es im VZ trocken blieb.
Wir handhaben es so ähnlich wie Michael. Zum Schutz vor Beschädigungen des VZ-Boden legen wir eine billige Plane aus dem Baumarkt darunter. Wenn diese dann durch Staunässe nach Regen "gammelt" oder beschädigt wird, tut es nicht weh und wird auf dem CP entsorgt und kommt nicht mehr mit nach Hause.
Innen haben wir eine VZ-Teppich vom Berger, so eine Art wie der Bolon, der Sand fällt durch die Maschen und aller 2 - 3 Tage wird dieser rausgenommen und das VZ augekehrt.

Mit den steckbaren Plastikfliesen hab ich auch schon geliebäugelt, nur schreckt mich dann das Gewicht und das Packmaß ab. Die Plane und der VZ-Teppich wird als letztes großflächig unter die Falterplane gelegt und fertig.

Grüße
Ronald
Verlang vom Ochs NIE mehr als Rindfleisch!

Dies ist nur meine persönliche Sicht der Dinge, Übereinstimmungen mit lebenden oder bereits verstorbenen Personen wären rein zufällig!

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von Die aus der Klappergass' » 01.01.2011 16:17

wir haben gar nix auf dem boden unterm sonnensegel/vorzelt zu liegen. nachdem wir plane (thüringer wald, 10 tage regen, modergeruch und trotzdem nass) und ohne alles verglichen haben, bleiben wir unten ohne.

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von Guni » 01.01.2011 18:09

Hallo,

Wir haben eine Bolon-Teppich, den ich allerdings nur auslege, wenn ich keinen trockenen Grasboden habe. Dann bleibt der Teppich weg, was für den Grasboden wohl am besten ist. Sollte es feucht werden, wird er halt schnell ausgelegt.

Den ursprünglichen luft- und wasserdichten Kunststoffboden habe ich nur 2-3 Mal gebraucht. Der Boden drunter moderte vor sich hin und das Ding war schwer sauber zu kriegen. ich muss wohl auch ehrlicherweise sagen, dass wir nur nie echte Probleme mit Wasser im Vorzelt hatten.

Gruß.

Günther
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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von Tiberius » 14.01.2011 21:23

Hallo, :winkend:

also ich habe sehr gute Erfahrung mit einer Bauhausplane als Untergrund und einem preiswerten Grasteppich darüber. Vorteil ist, dass er leicht zu säubern, nicht schwer und leicht zu verstauen ist. Als er durch durchlaufenden Regen ein wenig nass wurde, trocknete er schnell wieder und fing auch nicht an zu stinken.
Die Plane kostet auch nicht die Welt und kann bei event. Schäden gleich auf dem Campingplatz entsorgt werden. Ich persönlich finde die Vorzeltteppiche von Fritz Berger etc., einfach zu teuer. Aber wie alles, ist das eben Ansichtssache.
LG Tiberius
Ausdauer wird früher oder später belohnt-meistens aber später!!

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Re: Welcher Vorzeltteppich oder "Der Perser in der guten Stu

Beitrag von iHolli » 31.05.2015 22:13

Liebe Freunde,

Wie soll ich es sagen...?!
Es geht um den festen, einzippbaren Vorzeltboden unseres Raclet Cheroky.

Dies war damals sicher mit ein Grund, weshalb unsere Wahl auf diesen Falter gefallen ist.
Der erste Urlaub steht bald an und nun stellen wir uns als blutige Anfänger die Frage, ob unsere gewünschte Bodenkonstruktion wirklich sinnvoll ist, oder vielleicht auf dem Platz sogar Probleme machen kann.

Unser Plan ist wie folgt:
1. Schicht: Gewebeplane (180g/m2), 2. Schicht: Vorzeltboden, 3. Schicht: Bolon (400g/m2).


Sollen wir auf einer schönen Rasenfläche wirklich auf die luft- und wasserdichten Böden verzichten?
Und was ist dann im Falle von starkem Regen?
Kann der Platzbesitzer uns Probleme machen, wenn bereits alles aufgebaut ist?

Gibt es auch Cheroky-BesitzerInnen (oder andere mit Falti und festem Boden), die diesen nicht mit aufbauen?
Bekommt man das Vorzelt auch ohne den Boden vernünftig montiert bzw. abgespannt?

Sind halt etwas verunsichert und freuen uns wirklich auf eure Antworten bzw. Anregungen...

Vielen Dank! :dhoch:
Du bist zwar schneller, aber wir haben Urlaub! :)

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