Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

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SUBARU
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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von SUBARU » 04.01.2012 19:45

William hat geschrieben:
SUBARU hat geschrieben: Was hast du als Aufbau geplant,wird es wirklich ein Falter,oder etwas mit festem Dach und Zeltwänden?
Hallo,
geplant ist ein Falter.
Allerdings ist eine Lösung mit festem Dach auch interessant. Denkst Du an eine Konstruktion wie beim Paradiso oder evtl. an ein italienisches Autodachzelt mit seitlichen Scheren (mir fällt der Name gerade nicht ein)?

Gruß William

Irgendwie hast du den Falschen zitiert aber kein Problem damit :lol: . Ich hab mit meiner Aussage oben nur sagen wollen das ich gespannt bin wie der Falter aussieht wenn du fertig bist. Das Dachzelt das du meinst gibt es z Bsp von Maggiolina. Eine Etwas aufwändige Idee ist die mir spontan in den Sinn kommt das ganze Trigano Randger Mässig weiter zu bauen. Ist aber sicher sehr aufäwndig oder wie ein Ami Foldingcamper das wär vielleicht auch eine Idee aber eben bin gespannt wie du dein Projekt weiterverfolgst

Grüsse CZ
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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Pekosurf » 06.01.2012 20:41

Hallo,

ich habe mein Eigenbau statt mit Gurten mit Seilspannern befestigt.
http://www.eisenwaren-grosshandel.de/eisenwaren/ruthenbeck-50-stueck-seilspanner-spannschloss-din-1480-m-8-massiv-neu-det_58.htm

Das erschien mir sicherer wie Gurte. Meiner muss öfters auch mal Offroad fahren.
Im vorderen Bereich habe ich die jetzt nach aussen versetzt. So kann ich das Zelt abheben ohne das Zelt vorher aufbauen zu müssen.

Grüsse
Peter

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von William » 07.01.2012 00:32

Hallo,

Seilspanner haben sicher eine größere Festigkeit als Spanngurte. Seilspanner sind allerdings überhaupt nicht elastisch. Sind dadurch nicht Beschädigungen an den Befestigungspunkten zu befürchten, wenn plötzliche Verwindungen oder Stöße auftreten? Spanngurte fangen durch ihre Elastizität solche Belastungen teilweise auf.

Eine andere Frage: Wie groß ist der Nutzen einer komplett aufklappbaren Plattform? O.K., man kann den Hänger ohne das Zelt aufzubauen be- und entladen. Lohnt sich der konstruktive Aufwand für diesen Vorteil?

Gruß William

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von wurzelprumpf » 07.01.2012 06:30

Moin William,

eine klappbare Plattform hat schon ihre Vorteile.
Bevor Du losfährst, willst du ja erstmal das ganze Geraffel im Anhänger unterbringen. Und nur durch die Heckklappe ist es ein weiter Weg bis ganz nach vorne :( Außerdem wirst du Mühe haben, zwischen den Packstücken und dem Deckel noch flache oder komprimierbare Teile (Tisch, Decken, Sitzauflagen, etc...) unterzubringen. Mit Klappe ist das einfacher: Klappe auf, Decken oben drauf, Klappe zu.

Ich bin zur Zeit auch bei der Planung, die Plattform meines Hundes klappbar umzubauen.

Gruß
Michael
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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Stormrider » 07.01.2012 07:32

hallo william

die platform sieht ja wirklich toll aus. einzig die bereits schon diskutierte befestigung würde ich versuchen anders zu lösen. ich würde versuchen, den laderaum des hängers so wenig wie möglich zu verbauen. kannst du die platform nicht oben an den bordwänden befestigen? so wird es meist ab werk gemacht.

ich selbst habe mir die klappbare platform geleistet und möchte nicht darauf verzichten. das beladen nur durch die heckklappe stelle ich mir als sehr unpraktisch vor. ich packe praktisch alles in rakoboxen. an diese komme ich entweder über die klappbare platform oder wenn das zelt dann steht über die klappen unter der matraze. sperriges wie tische lege ich am schluss oben auf die kisten. das geht über die heckklappe einfach nicht. die einzige alternative wären noch schubladen, wie sie z.b. drifta anbietet. das kostet geld und braucht wieder eine unverbaute ladewanne.

klick mich
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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Minimax » 07.01.2012 09:52

Kurzer Denkansatz:Eine klappbare Platform setzt doch vorraus das sie an irgendeiner Stelle mit Schanieren oder ähnlichem fest mit dem Hänger verbunden ist,oder?
Streng genommen ist es aber in dem Moment wo ich es fest mit dem Hänger verbinde keine Ladung mehr und müßte zum TÜV usw.

Unter berücksichtigung dieser Tatsache würde ich auf die durchaus vorhandenen Vorteile eine Klappkonstruktion verzichten.
Mein CT5 hatte drei Stauräume,einen vorne und hinten jeweils zu beladen von außen durch eine relativ flache Klappe.Der andere Staukasten war innen und nur zugänglich wenn das Zelt stand.Wir haben immer so gepackt das wir innen und in den schlecht zugänglichen Ecken das verstaut haben was wir wirklich nur bei aufbebautem Falter brauchten.Das Zeug kann ja eigentlich auch immer und ständig im Falter bleiben.Muß also garnicht so oft ein und aus geladen werden.Was man griffbereit haben muß packt man in Kisten und stellt es nahe an die Klappe.Mit etwas "Logistig" und ein bißchen wühlen funktioniert das so.
Gruß,
Mike

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Cagalj » 07.01.2012 10:05

Wenn die klappbare Platform mit Gasfedern unterstützt werden soll git zu beachten:
Schwierig - weil ohne den Zeltaufbau fehlt das Gegengewicht zu den Gasdruckfedern und es klappt durch den Druck gefährlich auf.
Für den TÜV müsste man "Spezialschlösser" anbauen - leider ist da ein Patent von einem Konkurrenten drauf.

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Stormrider » 07.01.2012 14:40

minimax hat geschrieben:Kurzer Denkansatz:Eine klappbare Platform setzt doch vorraus das sie an irgendeiner Stelle mit Schanieren oder ähnlichem fest mit dem Hänger verbunden ist,oder?
wie fest ist fest verbunden? wer kennt da die genaue definition? zumindest in der schweiz, die ja nicht für lockere vorschriften bekannt ist, hatte ich keine probleme mit der klappbaren platform.

schraubverbindung
bügelverschluss
kette mit schäkel
spanngurt
seilspanner

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Stormrider » 07.01.2012 14:48

Cagalj hat geschrieben:"Spezialschlösser" anbauen - leider ist da ein Patent von einem Konkurrenten drauf.
den hatten wir doch schon einmal rumgeistern. ist es in DE wirklich möglich ein universalpatent auf sämtliche befestigungsmöglichkeiten einer klappbaren platform anzumelden? kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. da braucht es doch nur richtig dimensionierte scharniere und ein paar bügelverschlüsse?

hab soeben den aktuellen katalog (sehr schön und informativ gemacht) von 3dog runtergeladen. ich vermute, dass sie ein patent auf ihrer befestigung haben. ihre ist jedoch über spezialverschlüsse komplett demontierbar. wobei leichter wird sie ja dadurch nicht :D
Zuletzt geändert von Stormrider am 07.01.2012 14:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Rollo » 07.01.2012 16:40

Moin,
man kann sich die Möglichkeit einer Klappe nicht patentieren lassen, ebensowenig wie die Möglichkeit eine Tür zu öffnen, oder ein Rad sich drehen zu lassen. Scharniere oder spezielle Verschlüsse schon, wenn sie denn total neue Wege gehen würden, was aber ziemlich schwierig sein könnte. Was zur Ladung gehört,ist in D ziemlich klar geregelt. Alles was man ohne Werkzeug lösen kann ist nicht fest verbunden und somit Ladung.
Zuletzt geändert von Rollo am 07.01.2012 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
2132 Tschüß Rollo




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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Cagalj » 07.01.2012 17:13

Cagalj hat geschrieben:Wenn die klappbare Platform mit Gasfedern unterstützt werden soll git zu beachten:
Schwierig - weil ohne den Zeltaufbau fehlt das Gegengewicht zu den Gasdruckfedern und es klappt durch den Druck gefährlich auf.
Für den TÜV müsste man "Spezialschlösser" anbauen - leider ist da ein Patent von einem Konkurrenten drauf.
Sinngemässe Aussage von einem Mitarbeiter von Campwerk.
Deshalb würde Campwerk keine gasfedernunterstützte Platform unterstützen oder anbieten.

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Minimax » 07.01.2012 19:07

Rollo hat geschrieben:Moin,
Was zur Ladung gehört,ist in D ziemlich klar geregelt. Alles was man ohne Werkzeug lösen kann ist nicht fest verbunden und somit Ladung.
Genau die definition habe ich auch im Kopf.Somit würde auf jeden fall die Möglichkeit den Aufbau einseitig wie eine große Klappe mit einem Schanier am Hänger zu verschrauben wegfallen.Es sei den man nimmt Flügelmuttern. :lol:
Aber auch dann ist es grenzwertig,wir hatten solche Diskussionen schon mal in einem Zweiradforum.Es ist zb.bei manchen Oldtimern möglich Seitenwagen ohne Werkzeug zu montieren/demontieren.Trotzdem muß ich damit zum TÜV,weil ich mit dem Anbau ein ganz neues Fahrzeug baue.Auch bei einem Anhänger wäre das der Fall,es ist ja dann auf einmal ein Wohnwagen.
Müßte man sich dann sicher eintragen lassen."wahlweise auch mit aufschraubbarem klappbaren Wohnaufbau....blablabla...." oder so.Bei einem 3Dog oder ähnlichen Faltern müßte doch sowas im Schein stehen.

Was wollte ich sonst noch sagen....
Die Idee mit den großen Schubladen finde ich gut und die Sache mit den Superpatentspezialschlößern glaube ich in der Form nicht so recht.
Zuletzt geändert von Minimax am 07.01.2012 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß,
Mike

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von wurzelprumpf » 07.01.2012 19:22

Moin!
Minimax hat geschrieben:Bei einem 3Dog oder ähnlichen Faltern müßte doch sowas im Schein stehen.
Bei mir im Schein steht "SDAH offener Kasten"

Gruß
Michael
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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Minimax » 07.01.2012 19:30

@Wurzelprumpf
Ist den bei dir der Wohnaufbau in irgendeiner Form mit dem Hänger verschraubt?
Gruß,
Mike

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Re: Falter2205 - ein Selbstbau-Projekt

Beitrag von Heide-Bär » 07.01.2012 19:56

Hallo Zusammen,

also wenn die "ohne Werkzeug-Theorie" stimmen würde hätte jeder von uns seine Galerie eintragen müssen- oder ?


Gruß

Oliver

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