Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

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MimaFalter
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Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von MimaFalter »

Im April diesen Jahres bekamen wir unseren nagelneuen Trigano Montaneer.
Wir möchten ihn hier kurz vorstellen und unsere ersten Erfahrungen damit mitteilen.

Die beiden Hauptgründe, weshalb wir uns nach langer Recherche für ihn entschieden haben, ist einmal der schnelle und unkomplizierte Aufbau und zum Anderen das Hardtop, das beim Umklappen zum festen Boden wird. Letzteres unterscheidet ihn zu fast allen anderen Klappis, bei denen man beim Aussteigen aus dem Bett auf einem Zeltboden oder gar dem Wiesenuntergrund steht. Beim Monti ist es ein Teppich und ein fester Boden!

Insgesamt gefällt uns das Konzept des Aufbauens. Nur wenige Handgriffe sind nötig und schon steht nach rund 5 Minuten der Wagen inklusive dem Klappzelt. Für einen Kurztripp, wie wir ihn nun zweimal hatten, benötigt man auch keine Heringe oder Spannseile. Selbst das Sonnensegel als Anbau geht zügig montiert, da ein Teil des Gestänges bereits im Monti (den wir übrigens Joggi getauft haben!) integriert ist.

Wir haben uns auch ein Zelt dazu gegönnt, das neben dem Sonnensegel zwei Seitenteile, ein Frontteil und eine Bodenwanne enthält. Das nötige Gestänge wiederum besteht nur aus drei Teilen, weshalb auch hier der Zusammenbau zügig vonstatten geht. Der Zeltstoff ist richtige Baumwolle und riecht selbst im Neuzustand nicht, anders als die Plastiksäcke aus fernöstlicher Produktion. Weniger schön sind die vielen Fäden, die an den Nähten noch rumhängen und die man abschneiden muss. Ist halt neu.

Einen wesentlichen Nachteil des Monti-Konzeptes haben wir erst jetzt erkannt: die Beladung kann nur im aufgebauten Zustand erfolgen! Es gibt also keine Serviceklappe o.ä. wie bei einigen anderen Marken. Wir haben dieses Problem nun so gelöst: mithilfe einer Liste entschieden wir uns, was wir in den Stauraum als ständigen Inhalt mitführen, also auch für Kurztrips mit an Bord haben. Somit kommen nur noch alle anderen Sachen wie z.B. Kleidung, Lebensmittel und das Bettzeug (in unserem Fall Schlafsäcke) ins Auto. Mit dabei sind u.a. immer Tisch und Stühle, Kabeltrommel plus weitere Verlängerungen und CEE-Adapter, Werkzeug, Lampen (hier haben wir uns tolle fernbedienbare dimmbare Hängelampen gegönnt), einen Küchen-Klappschrank und auch das Sonnensegel. Diese Sachen konnten wir im Stauraum des Hängers unterbringen.

Für einen längeren Urlaub nehmen wir dann das Zelt mit, ausserdem Klappschränke für Kleidung und viele andere Kleinigkeiten.

Neben dem schönen wohnlichen Charakter gefallen uns auch diverse Kleinigkeiten, die unsere Gesamtausstattung enthält:
- der Schlafbereich hat ein eigenes Zelt mit Moskitonetz
- es sind zwei Steckdosen plus zwei USB-Anschlüsse im Innenbereich
- links und rechts vom Bett sind eine Menge Taschen für Kleinkram eingearbeitet
- der Himmel des Innenzeltes um das Bett ist dunkel, so dass man morgens nicht gleich durch die Sonne geweckt wird

Positiv waren auch, dass wir selbst mit Standard-Beladung (der Stauraum ist weitgehend ausgefüllt) nur knapp über 500 Kilo auf die Waage brachten und somit nach über 200 Kilo zuladen könnten (z.B. auf dem Dachträger des Monti). Und, dass wir mit unserem Zugfahrzeug Toyota Prius gerade man 0,8-1 Liter Mehrverbrauch hatten!

Auch wenns eng wurde, bei den beiden Kurztrips haben wir abends einfach die beiden Stühle und den Tisch reingestellt (auf den festen Boden mit dem Teppich kein Problem) und die Heizung angemacht. So hatten wir zwei wohlige, gemütliche Abende verbracht.

Eines ist uns nun auch bewusst: in unseren Corona-Tagen besonders, aber auch zu normalen Zeiten ist man mit einem solchen Falti auf Plätze mit Sanitärbereich und WC angewiesen. Es sei denn, man hätte ein mobiles WC dabei, vielleicht mit Zeltanbau, aber das wollen wir nicht und scheidet bei den Kurztrips ohnehin aus.

Übrigens: unser Händler Fa. Kreppel hat nicht immer gute Bewertungen im Netz gefunden. Wir konnten dergleichen allerdings nicht feststellen. Auch wenn bei der Übergabe des Monti die Seitenteile des Zeltes gefehlt haben, so hat er sie bei Trigano reklamiert und wir bekamen sie nach knapp 2 Wochen nachgeliefert. Also bislang lief alles bestens.

Wir sind nun begeisterte Klappi-Fans oder sollte man sagen Montaneer-Fans?
Es grüßen Euch Micha & Manfred :camp1

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Jomar59
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Re: Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von Jomar59 »

Willkommen hier,
ich habe mir den kleineren zugelegt, am besten ist halt eine Deichselbox zum schnellen be- und entladen. Bei mir ist das Vorzelt, Tisch, 2 Sesseln und ein paar Kleinigkeiten unter dem Bett. Zum schlafen habe ich richtiges Bettzeug, das kommt vor der Abfahrt auch hinein, da ich ja schon 2 Combi-Camp hatte, wird meiner nicht komplett geschlossen gelagert, speziell wenn man vom Urlaub heimkommt, ist es besser den Klapper ein wenig zu öffnen und richtig auslüften zu lassen.

Jolkaka
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Re: Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von Jolkaka »

Hallo,
wir holen unseren Montaneer im Frühjahr 2022 ab und freuen uns riesig. Welche Erfahrungen habt Ihr nach den ersten 2 Jahren im Montaneer gemacht? Gibt es etwas, worauf wir besonders achten müssen? Wir haben Vorzelt und Deichselbox mitbestellt, aber keinen Küchenblock.
Danke, viele Grüße
Jolkaka

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AnneLiese
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Re: Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von AnneLiese »

Hallo,

ich habe meinen Montaneer im Mai bekommen - er war und ist mein Traumfalter. Zu meiner Ausstattung gehört ein Sonnensegel plus Seitenwände mit Einzippfußboden und ein Anbauzelt mit Schlafkabine -> Sie wird parallel zum Bett eingezippt. Eine Deichselbox für Stauraum habe ich mir auch gegönnt, da ich mit meinem Hund reise und somit eh nicht Radfahren werde (ich bräuchte dann ja noch den Croozer), zumal ich mein E-Bike nicht alleine so gut heben kann.

Den Montaneer kann ich allein komplett auf- und abbauen (Anbauzelt habe ich noch nicht alleine probiert, wurde nachgeliefert). Schieben bekomme ich auf einem Campingplatz allerdings ohne Hilfe nicht hin, da muss ich das Einparken noch ein wenig üben. Das liegt sicher daran, dass die Stellplätze nicht vollkommen eben sind, wie zum Beispiel eine Ausstellungshalle.

Damit kommen wir zu dem kleinen Problem beim Aufbau: Der Deckel muss gut aufliegen, dies bedeutet nach Möglichkeit vom Hang weg aufzuklappen. Hat man eine Ministeigung in Richtung des Klappvorganges funktioniert es eben nicht. Diese Tatsache stellt kein wirkliches Problem da, man sollte etwas zum "Unterfüttern" dabei haben. Ich habe mir kleine Sandsäcke genäht, sie sind in der Höhe variabel und nicht so starr wie Kantholz. Genial wäre ein Gegenstand, zum Beispiel eine Dachlatte, mit dem man im Vorfeld die Unebenheiten durch Auflegen ermitteln kann.

Traumhaft wäre gewesen, wenn eine Küche dabei gewesen wäre, ich habe jedoch das Ausstellungsstück (BJ 2020) gekauft und da war keine Küche dran. Aussage des Händlers. "In Deutschland werden eh alle Falter ohne Küche bestellt. Nachrüsten kann man diese bei dem Montaneer nicht, ab diesem Jahr hat sich die Bezeichnung und die Form des Sonnensegels geändert, es gibt keine neuen Montaneer mehr. Die neue Bezeichnung ist Itenea."

Dann werde ich mir im nächsten Frühjahr eine Küchenbox bauen müssen. Der Wagen ist toll und bietet jede Menge Platz. Euch viel Freude damit
Liebe Grüße Dagmar
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Jolkaka
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Re: Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von Jolkaka »

Hallo AnneLiese,
danke für Deine Antwort und den tollen Tipp mit den Sandsäckchen. Ich hatte in anderen Beiträge gelesen, dass es mit Unterlegplatten aus Siebdruckplatte versucht wurde, aber die können je nach Größe auch wieder kippeln. Wie groß hast Du denn die Säckchen gemacht? Vielleicht reicht ja zum Abschätzen, wieviel unterfüttert werden muss, ein aufgeklappter Zollstock?
Wir haben uns ebenfalls für den Montaneer entschieden, da ich ihn alleine aufklappen kann; beim Besichtigen vor dem Kauf hat es gut geklappt. Und beim Schieben findet sich auf dem Campingplatz sicherlich immer eine freundliche Hand. Ich werde nächstes Jahr ein Anhänger-Fahrsicherheitstraining machen und dabei auch hoffentlich Einparken mit Anhänger lernen.
Viele Grüße
Jolkaka

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AnneLiese
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Re: Vorstellung unseres nagelneuen Trigano Montaneer

Beitrag von AnneLiese »

Hallo Jolkaka,

das mit dem aufgeklappten Zollstock dürfte schwierig werden, da ja die Bodenplatte auf dem Aufbau liegt. Die Sandsäcke sind ca. 10 cm breit und 25 - 30 cm lang, ich habe sie nicht voll gefüllt damit genug Platz bleibt zum verschieben des Sandes.

Benötige ich viel zum Unterfüttern, lasse ich den Sand auf der einen Seite des Sandsäckchens und knicke einfach den übrigen Sack weg. Benötige ich wenig zum Unterfüttern verteile ich den Sand auf die ganze Länge. Sie Sandsäcke sind zugenäht, das bedeutet die Sandmenge bleibt immer gleich. Man könnte auch mit Reißverschluss arbeiten und dadurch die Sandmenge verändern. Ich hoffe es einigermaßen verständlich beschrieben zu haben.

Liebe Grüße Dagmar
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